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Ortsteil Karche-Zaacko mit Gemeindeteil Schollen

Gemeindeteil: Schollen
Lage: Karche- Zaacko liegt etwa 2 km nördlich von Luckau, Schollen etwa 3 km.
Namenserklärung: Karche – Karch (Linkshänder) -> 1452 Karchawer marcke Zaacko – wurde mit dem Suffix –ov- erweitert;

Schollen – (kol, Pfahl) bezeichnet wohl einen befestigten umpfählten Ort, auch PN Skol im Westslavischen gut bekannt.

Frühere Schreibweisen:  Zagko
Erste urkundliche Erwähnung: Karche wird urkundlich am 11. August 1452 als „Karchaw“ erstmalig erwähnt. „Karcho“ wird es in einer Urkunde von 1527 genannt. Damals war das Dorf im Besitz derer von Gebelzig. Ab 1538 wurde Karche Luckauer Kämmereidorf. Karche besaß auch ein Rittergut, dessen Ländereien aber schon 1850 den Bauern überlassen worden waren. Zaackos erste urkundliche Erwähnung fällt auf den 03. Juli 1348 als „Zackow“. 1527 wird es „Zayko“ geschrieben. Berghaus schreibt es 1856 in seinem Lehrbuch noch „Zaake“.

Schollen wird erstmalig mit dem Datum 19./25. April 1299 als „Schollin“ erwähnt. 1529 heißt es in einer Urkunde „Schollyn“. Schollen war im Besitz derer von Ileburg und kam 1299 zum Kloster Dobrilugk. Durch diese Verpfändung fiel das Dorf 1529 an die Stadt Luckau, von der es 1554 als Eigentum erworben wurde. Auch hier werden 1708 nur 9 Bauernstellen gezählt. Von Schollen, wie auch von vielen anderen Dörfern, werden uns sorbische Namen überliefert. Mucke nennt Schollen „Tsawlica“. Er deutet es als "Gesundungsplatz“..

Einwohnerzahl:  209 (Stand: 09.09.2014)
Kultur: Jährlich stattfindendes Dorffest, Kinderfest, Zeltlager der Kinder, Landfrauen sind präsent bei überregionalem Wettstreit im Erntekronenflechten und versorgen mit selbstgebackenem Kuchen die Messe im Grünen, Rentnerweihnachtsfeier, Dorffest usw. Die Kinder führen jährlich zur Seniorenweihnachtsfeier ein kleines Programm auf. Die Feuerwehr organisiert das Osterfeuer mit Versorgung durch Speisen und Getränke. Für die Pflege der Grünanlage am Gemeindehaus hat die Feuerwehr einen Vertrag mit der Stadt Luckau. Das Gemeindehaus enthält den Jugendclub und wird auch duch die Jugendlichen unterhalten. Für die Grünanlage Sportplatz, Friedhof, Grünanlage Karche und am Busplatz hat der Jugendclub einen Pflegevertrag mit der Stadt Luckau.
Geschichte: Karche und Schollen gehören kirchlich zu Gießmannsdorf, Zaacko zu Luckau. So kamen dann auch die Zaackoer auf den Luckauer „Calauer Friedhof“ zur letzten Ruhe. Seit 1990 hat nun Karche-Zaacko einen eigenen Friedhof. Schollener Bürger werden in Gießmannsdorf beerdigt.
 Ortsvorsteher: siehe hier
Im Internet: www.karche-zaacko-schollen.de

 

 
 
 
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