einverstanden Wir verwenden Cookies, um unsere Webseite für Sie möglichst benutzerfreundlich zu gestalten. Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies auf dieser Webseite zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in der Datenschutzerklärung.
Sprache:de
 
 

\

\

Frühere Umbauten

  • Ende des 17. Jh. musste das Rathaus wieder neu aufgebaut werden, da es durch die Brände von 1644 und 1652 so stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.
  • Im 17. Jh. wurde das Gebäude erweitert, wegen der gestiegenen administrativen Anforderungen
  • 1695 wurde der alte fordere Giebel am hiesigem Rathaus samt den Nebengebäuden von oben bis unten renoviert
  • 1696 wurde das Steinerne Scheffenmaß gesetzt
  • 1697 ist der Ratskeller wieder zugemauert, die Schnittbogen hinten verfertigt und die Seite von hinten zu ausgeputzt worden
  • 1697 wurden auch die Fleischbänke an der Seite des Rathauses angelegt und ein Jahr später zur Perfektion gebracht und ausgebaut worden.
  • 1698 wurden auf der anderen Seite eine Trinkstube wie auch Semmel- und Brotbänke erbaut
  • 1738 wurde das Rathaus als: dreigeschossiger lang gestreckten Putzbau mit hohem Satteldach beschrieben

Das Rathaus vor dem Umbau 1851:

  • lang gestreckter Putzbau mit Satteldach, eine Reihe mit zwei Schleppgauben und einer Fledermausgaube zur Nordseite, eine Schleppgaube zur Südseite, Barock- Dachreiter mit Laterne, Haube und Knauf
  • seitliche Schmuckgiebel mit Akroterien im Renaissancestil
  • an der Ostseite fügt sich in nördlicher u. südlicher Richtung je ein dreistöckiger Anbau an (Fassade mit Volutengiebel)
  • an der Nordseite fügen sich die Loggia und die Fleischbänke an
  • an der Südseite fügt sich eine Hofmauer mit zwei Durchgängen, ein giebelständiger zweigeschossiger Anbau mit Satteldach u. ein größerer zweigeschossiger Anbau mit zwei Volutengiebeln im Renaissancestil zur südlichen Marktseite an
  • in der Ostfassade sind zwei Eingänge
  • an der Südseite befinden sich neben den zwei Durchgängen in der Hofmauer, zwei Eingänge im östlichen Anbau, ein Eingang im westlich an die Hofmauer anschließenden Gebäudeteil sowie Bogenförmige Öffnungen im westlichen Größeren Anbau
  • die Giebelfassade des nord-östlichen Anbaus hat eine regelmäßige Fensterverteilung von vier Achsen
  • Ostfassade des nord-östlichen Anbaus ist durch einen Baum verdeckt

Umbauplan von 1850/51

  • seit dem Wiener Kongress 1815 ist Luckau unter preußischer Führung, dies bedingte dann auch eine völlig neue preußische Verwaltungsstruktur
  • neue Ämter, wie das Landrats- und Gerichtsamt, die dadurch, das sie ihren Sitz im Rathaus nahmen, Umbauten bewirkten, wurden geschaffen (= Unterbringung des Kreisgerichtes)
  • Räume die in der 1. Etage erschaffen werden sollten:
    1. ein langer Flur den sich 5 Instruktionszimmer; 5 Büros mit dem Kassen und Hypothekengewölbe, 1 Zimmer für den Kreisgerichtsdirektor, ein Zeugen- und Botenzimmer, der Saal für öffentliche Verhandlungen, die Wohnung des Kastelans und die erforderlichen retraits anschließen.
    2. Die obere Etage musste ganz abgetragen und neu aufgemauert werden, weil das Anbringen der  Fenster in den alten Wänden sowohl kostenspieliger, als auch für die ferne Haltbarkeit derselben sehr nachteilig gewesen wäre.
    3. Ausbau der gesamten Oberetage war notwendig wegen Raummangel
    4. Dem bereits an der Westseite des Hauptgebäudes befindlichen Zugang soll an der Nordseite ein weiterer Aufgang zum Kreisgericht angefügt werden
  • Südseite des Gebäudes: die sich am westlichen Ende befindlichen beiden Anbauten sollen um ein Stockwerk erhöht werden
  • Der Dachboden soll eine neue Dielung erhalten
  • Das Ziegeldach soll durch ein Zinkdach, unter Beibehaltung der Frontgiebel, ersetzt werden.
  • Kellergeschoß, Erdgeschoß des Mittelbaus und die Fleischbänke bleiben von allem unberührt.
  • Das Äußere des Rathauses wurde im zeitgenössischen spätklassizistischen Stil umgestaltet:
    1. alle Fassaden mit Putzquaderung
    2. zweiteilige flachbogige Fenster mit Sprossenteilung im Erdgeschoss
    3. zweiteilige rundbogige Fenster Sprossenteilung im ersten und zweiten Obergeschoss
    4. Bogenquaderung über Fenstern und Türen
    5. Herumgezogenes Sohlbankgesims im ersten und zweiten Obergeschoss
    6. Trauf- und Ortgesims mit Zahnschnitt
    7. Der neue Haupteingang mit zweiflügliger Rundbogentür und Bogenquaderung
    8. Ein längsgerichteter netzrippenüberwölbter Raum wurde durch eine Zwischenwand getrennt. Das sind heute Bürgermeisterzimmer, Vorzimmer des BM und der Sitzungssaal.

Bauliche Maßnahmen 1922

  • die offenen Bögen der Fleischbänke wurden geschlossen und mit großen Fenstern versehen
  • vom Saal wurde durch Einziehen einer Gipsdielenwand der gesamten Länge nach ein schmaler Raum abgetrennt (Vorzimmer BM)
  • und ein weiterer Eingang wurde erschaffen

Umbauvorhaben bis zum Zweiten Weltkrieg

  •  1935 sollte ein neuer Eingang vor dem Bürgermeisterzimmer geschaffen werden, der so beschaffen sein sollte das man sowohl ins Erdgeschoss hoch als auch in den Ratskeller runter gelangen konnte. (Diese Maßnahme wurde nicht ausgeführt.)
  • 1939 wurde geplant das Rathaus noch einmal grundlegend umzubauen, da aber der Architekt Dipl. Ing. Friedrich Lehmann im September 1939 zum Kriegsdienst eingezogen wurde und der Umbau bis nach Beendigung des Krieges zurückgestellt werden sollte, wurde auch diese Maßnahme nicht ausgeführt.

Renovierung nach 1945

  • 1969 bekam das Rathaus einen neuen Anstrich

Umbauarbeiten 1996

  • Komplettsanierung des Rathauses
  • Fundamentsicherung, Fassade, Fenster, Dach sowie Räume und Sanitäreinrichtungen werden komplett instand gesetzt
  • Elektro- und Heizungsanlage werden erneuert
  • Das Rathaus wird Behindertengerecht ausgebaut
  • Für die gesamten Arbeiten werden 8,8 Millionen Mark veranschlagt
 
 
 
\