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Regionales Entwicklungskonzept für die Spreewald-Niederlausitzer Tagebaufolgelandschaften der Städte Calau, Lübbenau, Vetschau und Luckau

Die Städte Calau, Lübbenau/Spreewald, Vetschau/Spreewald und Luckau erarbeiten mit finanzieller Unterstützung des Landes Brandenburg ein gemeinsames „Regionales Entwicklungskonzept“ (REK) für die Region der ehemaligen Braunkohletagebaue Schlabendorf-Nord, Schlabendorf-Süd, Seese-Ost und Seese-West, um die touristischen Potenziale zu erschließen und konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die die Angebotsvielfalt in der Reiseregion Spreewald ergänzen und aufwerten.

Die Erarbeitung des REK und die Durchführung des dazu erforderlichen Dialogprozesses erfolgt federführend durch ein gemeinsam von den vier Städten beauftragtes externes Beratungsunternehmen seit 2016, nachdem in 2015 eine Kooperationsvereinbarung zwischen den vier Städten geschlossen wurde. Um die Akzeptanz und Identifikation von Akteuren und Bürgern für die Umsetzung zu erreichen, ist deren Einbeziehung im Rahmen eines dialogorientieren Prozesses vorgesehen.

Der Schwerpunkt der REK-Erarbeitung liegt auf der Prüfung der Aktualität vorliegender Konzepte und Planungen sowie deren Anpassung auf die wegen geänderter geologischer und hydrologischer Bedingungen noch durchzuführenden Sanierungsarbeiten. Im Sinne der Nachhaltigkeit soll mit dem REK auch erreicht werden, dass die weitere Tagebausanierung soweit wie möglich auf künftige Nachnutzungen ausgerichtet wird. Aus diesem Grund wird die LMBV, ebenso wie die relevanten Akteure der Kommunalverwaltungen, Stadt- und Ortspolitik, Behörden, Institutionen, Interessenverbände und des Tourismus, sehr eng in die Konzepterstellung einbezogen.

Die Auftaktveranstaltung zur Information und zum Aufruf aller Akteure zur Beteiligung am Planungsprozess fand am 30. März 2017 in Calau statt. Am 5. April 2018 wurden die Ergebnisse aller Workshops zusammengefasst und im Abschlussbericht präsentiert (Anlage).

„Für das gesamte REK-Gebiet gilt ein Leitprofil: Wir wollen einzigartige Erlebnisse für Erholungsuchende sowie an Natur- und Kulturgeschichte interessierte Gäste und Bewohner schaffen“, so Joris Schofenber. Schwerkpunkt werden die Bereiche Rad- und Wassertourismus in der von Extremen gekennzeichneten Tagebaufolgelandschaft. Die erste große Maßnahme für die Stadt Luckau soll nun eine Verbindung von Wanninchen nach Fürstlich Drehna werden, ein Route u.a. durch Bereiche von Heideblick und Crinitz (Amt Kleine Elster - Landkreis Elbe-Elster).

 

Downloads

jpg Abschlussbericht REK
(3,27 MB)

 
 
 
 
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